Valentinstagslesung: Hausverbot im Paradies

Valentinstagslesung: Hausverbot im Paradies
Freitag | 14. Februar 2020 | 19:30 Uhr


„Die Adam und Eva–Tagebücher nach Mark Twain“ ist eine komödiantische Lesung mit Manne Spitzer und Christiane Hagedorn. In der humorvollen Lesung werden Verliebte ins Wohnzimmer von Adam und Eva eingeladen.

„Wo hast du den Tisch bestellt?“ „Im Eden“. „Im Eden? Da haben wir doch Hausverbot!“ „Na komm, das ist jetzt vierzig Jahre her. Sollte der Laden immer noch denselben Pächter haben, hat der Mann inzwischen so einen Bart.“ Adam und Eva feiern ihren 40. Hochzeitstag dann lieber doch zu Hause: bei einem guten Glas Rotwein und der gegenseitigen Lektüre ihrer ehemaligen Tagebucheintragungen. Mit diesem dramaturgischen Kniff schaffen Spitzer und Hagedorn den komödiantischen Rahmen für ihre szenische Lesung der „Adam und Eva-Tagebücher nach Mark Twain“ in Spitzers pointierter und zeitgemäßer Übersetzung. Aus männlicher und weiblicher Perspektive werden die Jahre des quasi ersten Ehepaares der Menschheit lebendig mit allen Missverständnissen, Geschlechterkämpfen, liebenswerten Klischees, aber auch zärtlichen Momenten des gegenseitigen Verstehens, die eine lebenslange Partnerschaft ausmachen. Und zwischendurch werden die Zuhörer/-schauer durch trockene Kommentare und amüsante Wortgefechte des Paares ins Hier und Jetzt zurückgeholt. Ein äußerst vergnüglicher und ungewöhnlicher Blick auf die vertraute Geschichte von Adam und Eva vor und nach dem „Sündenfall“!

Christiane Hagedorn
Christiane Hagedorn ist den Münsteranern bekannt als „Der kleine Spatz vom Bosporus“, als Frontfrau von CONJAK („Tanz auf dem Vulkan- Songs der Weimarer Republik“) oder Mitglied des „MutterHabenSein“- Ensembles (Label: FreiFrau).

Manne Spitzer
Seit den 80er Jahren ist Manne Spitzer erfolgreich mit diversen Kabarettprogrammen unterwegs, wie z.B.: „Engel im Außendienst“; „Wir sind die Egonauten“, „Der Kanal ist voll“, „Der Schatz im Silbensee“, „Das Kind im Manne“ und andere, sowie seinem aktuellen Kabarettsolo „Ich Bardenhorst“.

Dauer ca. 90 Minuten

Fotos: LWL/Steinweg und Kücking



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