Lesung und Gespräch mit Hemley Boum (Kamerun)

Lesung und Gespräch mit Hemley Boum (Kamerun)
Samstag | 28. März 2020 | 18:00 Uhr


Die in Kamerun aufgewachsene Hemley Boum (Foto: F. Mantovani-Gallimard) stellt ihren Roman „Gesang für die Verlorenen“* vor. Er wurde mit dem Grand Prix littéraire d’Afrique Noire 2015 ausgezeichnet.

Im Kamerun der 1950er Jahre wächst der Widerstand gegen die Kolonialherrschaft. Um den charismatischen Freiheitskämpfer Ruben Um Nyobè (1913 -1958) erfindet Boum ein Geflecht von Beziehungen zwischen Männern und Frauen, die durch Familie, Liebe, Leidenschaft und ihre politischen Ziele miteinander verbunden sind. Besonders eindrücklich zeichnet Boum einzelne Frauen, die um ein freies Leben in einer gerechten Gesellschaft kämpfen.

Prof. Dr. Sigrid Köhler moderiert die Lesung und das Gespräch, Beate Reker liest Auszüge aus dem Roman, Joyce Noufélé übersetzt das Gespräch.

*Der Roman „Gesang für die Verlorenen“ erschien 2018 in der Übersetzung von Gudrun und Otto Honke im Peter Hammer Verlag, Wuppertal. Der Originaltitel lautet „Les Maquisards“.

Eine Veranstaltung in der Reihe „Aus dem Schatten des Kolonialismus treten!“

Eintritt: 8 € /erm. 5 € / Aufgeschobene** (Vorverkauf ab dem 2. März 2020, Rosta Buchladen, Aegidiistraße 12)

**Einige Besucher*innen bezahlen den doppelten Preis, und stellen die zweite Karte („Aufgeschobene“) zur Verfügung, damit niemand aus finanziellen Gründen auf den Besuch der Veranstaltung verzichten muss. Um eine „Aufgeschobene“ zu erhalten, bitte eine Mail an AfrikanischePerspektiven@t-online.de senden.



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