Vortrag: Architektur im Kontext mit Prof. Dr. Volker Staab

Vortrag: Architektur im Kontext mit Prof. Dr. Volker Staab
Montag | 12. März 2018 | 19:00 Uhr


Der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) und der Bund Deutscher Architekten (BDA) laden zur gemeinsamen Vortragsreihe Architektur im Kontext in das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Am Montag (12.3.) spricht Architekt Prof. Dr. Volker Staab um 19 Uhr über Architektur als Kunst. Der Eintritt ist frei.

„Die Institution Museum muss ein selbstverständlicher Teil des städtischen Lebens werden – mit der öffentlichen Durchwegung wird das Museum ein öffentlicher, kultureller Ort der Stadt.“ (Architekt Volker Staab)

Das Büro Staab Architekten aus Berlin gewann 2005 den Architektenwettbewerb für den Um- und Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kultur. Zu Staabs Arbeiten der vergangenen Jahre gehören eine Vielzahl von Museen wie das Neue Museum in Nürnberg, die Sanierung des Albertinums in Dresden, aber auch das Kanzleigebäude der Deutschen Botschaft in Mexiko und das Servicezentrum auf der Theresienwiese in München.

Im Mai 2011 erhielt Volker Staab den Großen BDA-Preis des Bundes Deutscher Architekten, welcher das Werk und das außergewöhnliche Wirken eines Architekten würdigt. Volker Staab wurde vor allem für seine intensive Auseinandersetzung mit dem Raum vom Bund Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet. „Viele seiner Bauten verdanken ihre kraftvolle Architektur der beharrlichen und erfolgreichen Suche nach angemessenen Proportionen, Materialien und Kontexten. Sein Werk ist in zweierlei Hinsicht vorbildlich und zukunftsweisend. Zum einen entspricht seine Architektur den Besonderheiten des jeweiligen Ortes und den funktionalen Anforderungen, zum anderen zeigt sie, wie ohne selbstherrliche Zeichen eine elegante, sinnliche und intensive Raumwirkung geschaffen werden kann“, so die Jury des BDA-Preises. Das hohe Maß an Selbstreflexion ermöglicht dem Architekten Staab eine große Sensibilität gegenüber dem Entstehen eines Gebäudes, welches das Plädoyer „Architektur als Kunst“ maßgebend widerspiegelt. Trotz der zunehmenden Technisierung von Gebäuden schafft es Staab, einer Bescheidenheit beizuwohnen, die seine Projekte zeitlos erscheinen lassen.