Sa Chen

Sa Chen
Sa Chen
Dienstag | 16. Mai 2017 | 20:00 Uhr


John Adams / China Gates
Ludwig van Beethoven / Fantasie in H-Dur op. 77 / 32 Variationen über ein Originalthema in c-Moll WoO 80
Alberto Ginastera / Tres Danzas Argentinas op. 2
Franz Liszt / Sonate in h-Moll

„Beim Spielen stets mit dem Herzen dabei sein und auf die eigene innere Stimme hören“, lautet das Motto der 1979 in China geborenen Pianistin Sa Chen. Sie machte bereits mit 16 Jahren auf sich aufmerksam, als sie beim Leeds International Piano Competition als jüngste Teilnehmerin antrat und auf Anhieb den vierten Preis errang. „Es lief wie von selbst, als käme die Musik aus einer anderen Welt“, erinnert die hochsensible Musikerin sich an diesen „magischen Moment“, der den Beginn ihrer steilen Karriere markierte. Inzwischen gehört Sa Chen zu den „zehn besten chinesischen Künstlern“ (L‘Officiel) und zu den charismatischsten Pianistinnen ihrer Generation. Aus tiefer innerer Überzeugung verbindet sie fernöstliche und westliche Traditionen miteinander und präsentiert dabei eine Stückauswahl, die sowohl ihr poetisch sensibles Spiel als auch ihre virtuose, kraftvolle Brillanz zur Geltung bringt. Nachdem Sa Chen in der vergangenen Saison durch Deutschland tourte und in 22 Städten für Euphorie sorgte, dürfen sich nun auch die Besucher des Klavier-Festivals Ruhr auf eine Sternstunde des Recitals freuen. Bei ihrem zweiten Auftritt beim Klavier-Festival Ruhr steht die berühmte h-Moll Sonate von Franz Liszt ebenso auf dem Programm wie „China Gates“ des zeitgenössischen Komponisten John Adams, mit dessen Werk die hochbegabte Künstlerin eine Brücke zu ihrer Heimat schlägt.