Münster: Kur und Kür / Katharina Merten + Hendrik Jackson

Münster: Kur und Kür / Katharina Merten + Hendrik Jackson
Sonntag | 13. August 2017 | 19:00 Uhr


Katharina Merten, 1987 in Rudolstadt geboren, lebt und arbeitet heute in Leipzig. Sie studierte bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wo sie 2012 ihr Diplom und 2015 ihre Auszeichnung als Meisterschülerin erhielt. Neben ihrer künstlerischen Arbeit in den Bereichen Installation, Audio, Video und Performance initiierte sie verschiedene Projekte an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst, unter anderem „ANACONDA“, „Heroes (Rework)“, „Initiative Wort und Bild“ und „Volte Studio“.

Hendrik Jackson, 1971 in Düsseldorf geboren, lebt in Berlin. Er studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und Philosophie, arbeitete bei Filmen und Hörspielen mit und ist als Lyriker, Übersetzer aus dem Russischen, Herausgeber und Lesungsveranstalter tätig (siehe www.parlandopark.wordpress.com, www.lyrikkritik.de, www.summbo.wordpress.com). Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen „sein gelassen“ (kookbooks 2016) und die Übersetzung „Flügel des Lebens“ des russischen Klassikers „Venevitinov“ (Ripperger & Kremers 2016).

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Freihaus ms bekommt Besuch von den Skulptur Projekten in der Reihe „Münster: Kur und Kür“, bei der Kulturschaffende für 100 Tage unter dem Dach des Hauses in der Hüfferstraße leben und arbeiten. Von hier werden diese, kuratiert von der Berliner Autorin Monika Rinck, die Skulptur Projekte Muenster künstlerisch begleiten. Dazu werden sie sich mit den Begriffen „Kur“ und „Kür“ beschäftigen, ihre Beobachtungen aufschreiben und diese online veröffentlichen sowie künstlerisch umsetzen.

www.freihaus.ms/kur-kuer

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Was ist Freihaus ms?

Eine Kultur-Initiative, die im H20 in Münster entstanden ist. Freihaus ms kuratiert die Plattform „Stadt ist, wenn man drüber spricht“, die das gesamte Haus in der Hüfferstraße 20 ab Juni 2017 für über 100 Tage in einen Kultursalon, einen Experimentierraum, eine Künstlerresidenz oder eine Bühne für Konzerte und Lesungen verwandeln wird. Über 30 Veranstaltungen drehen sich um Fragen zum Verhältnis von Stadt und Kultur: Welche Räume braucht Kultur? Wo ist Kreativität „zuhause“? Wie sollten wir die Zukunft der Stadt gestalten? Die Akteure und Gäste werden diese Fragen in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten aufgreifen und bearbeiten. Vom musikalischen Experiment über Leseshows bis hin zu Diskussionsrunden mit hochkarätigen Gästen ist fast alles dabei.

www.freihaus.ms